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Funktion
"OBD" steht für "On-Board-Diagnose" und bezeichnet die genormte Diagnoseschnittstelle von Kraftfahrzeugen. Der OBD-Killer ist ein kompaktes Elektronikmodul, das direkt auf die OBD-Diagnoseschnittstelle des Fahrzeugs aufgesteckt wird. Dort überwacht er den Fehlerspeicher des Motorsteuergerätes in Echtzeit auf mögliche Einträge. Wird ein zuvor angelernter Fehlercode erkannt, löscht der OBD-Killer diesen automatisch, bevor daraus dauerhaft eine Warnmeldung im Cockpit entsteht. Erwartete, sporadisch auftretende Fehlercodes können dabei isoliert werden. Tritt ein nicht erwarteter Fehler auf, stoppt der Löschvorgang. Somit bleibt die Funktionalität des Fehlerspeichers erhalten.
Fehlercodes
Der OBD-Killer ist selbstlernend und kann angelernte, abgasrelevante Fehlercodes automatisch erkennen und löschen. Bei der Installation lernt der OBD-Killer die eingetragenen Codes als erwartete Fehler. Dieser Vorgang kann beliebig oft wiederholt werden, um weitere Fehlercodes hinzuzufügen. Es werden auch die herstellerspezifischen Codes gelöscht, die nicht der OBD-Norm entsprechen. Sobald ein Fehler ansteht, der nicht erwartet wurde, greift der OBD-Killer nicht mehr ein. Somit bleibt die volle Funktionalität von Fehlerspeicher und Motorkontrollleuchte für alle anderen Fehlermeldungen erhalten. Typische Anwendungen betreffen unter anderem die Fehlercodes P0401 (AGR), P0420 und P0430 (Katalysator) sowie P0234 (Ladedruckregelgrenze überschritten).
Anwendung
Den OBD-Killer können Sie grundsätzlich an Fahrzeugen ab Modelljahr 2008 einsetzen, die der europäischen EOBD-Norm entsprechen oder diese entsprechend umsetzen. Es gibt auch Fahrzeuge, die bereits in den Jahren davor den notwendigen Standard unterstützen. Diese Fahrzeuge erkennen Sie daran, dass am Diagnoseanschluss Pin 6 und Pin 14 belegt sind. Es spielt keine Rolle, ob der Motor mit Diesel, Benzin, Erdgas oder Autogas betrieben wird. Einige Motorsteuergeräte unterstützen nicht das Löschen von Fehlercodes im Fahrbetrieb mit dem OBD-Protokoll. Für diese Fahrzeuge ist der OBD-Killer dann nicht geeignet. Bitte überprüfen Sie die Kompatibilität Ihres Fahrzeugs vor der Bestellung.
Montage
Der OBD-Killer wird einfach in die OBD-Buchse des Fahrzeugs eingesteckt.
Fahrzeugwechsel
Bei einem Fahrzeugwechsel können Sie den OBD-Killer in einem anderen kompatiblen Fahrzeug weiterverwenden. Erkennt der OBD-Killer nach der Installation eine neue Fahrgestellnummer, werden die bisherigen Lernwerte automatisch zurückgesetzt. Das Gerät befindet sich anschließend wieder im Auslieferungszustand und kann für das neue Fahrzeug angelernt werden.
Installation & Inbetriebnahme
Der OBD-Diagnoseanschluss befindet sich im Umkreis von etwa einem Meter um das Lenkrad. Anhand der untenstehenden Übersicht finden Sie die möglichen Positionen der Diagnosebuchse Ihres Fahrzeugherstellers. Zum Einbau stecken Sie den OBD-Killer einfach in die OBD-Diagnosebuchse.
Wichtig bei der Erstinstallation: Die erwarteten Fehlercodes müssen aktiv und die Motorkontrollleuchte muss eingeschaltet sein. Nur dann kann der OBD-Killer diese Fehlercodes als erwartete Fehler lernen.
1. Motor starten und OBD-Killer einstecken
Starten Sie den Motor und stecken Sie den OBD-Killer in die Diagnosebuchse. Die Aktivierung erfolgt fahrzeugabhängig nicht immer unmittelbar nach dem Motorstart. Bei Fahrzeugen mit intelligentem Energiemanagement kann es erforderlich sein, einige Kilometer im normalen Fahrbetrieb zu fahren, bis das Bordnetz in den aktiven Ladebetrieb wechselt.
Wichtiger technischer Hinweis zur Bordspannung: Der OBD-Killer wird erst aktiv, wenn die Bordspannung während der Fahrt mindestens 13,3 Volt erreicht. Wird dieser Wert nicht erreicht, kann die Aktivierung ausbleiben. Die Bordspannung kann direkt an der Fahrzeugbatterie überprüft werden.
2. Kommunikation mit dem Motorsteuergerät prüfen
Ist der OBD-Killer aktiv, blinken die gelben LEDs abhängig von der Motordrehzahl. Dies signalisiert die Kommunikation mit dem Motorsteuergerät.
Bei einigen modernen Fahrzeugen setzt die Kommunikation erst nach kurzer Fahrt ein. Fahren Sie das Fahrzeug daher bis zum Erreichen der Betriebstemperatur beziehungsweise einige Kilometer im normalen Fahrbetrieb.
3. Lernfunktion bei der Erstinstallation
Bei der ersten Inbetriebnahme speichert der OBD-Killer die aktiven Fehlercodes in seinem internen Speicher. Diese Fehlercodes werden anschließend als erwartete Fehler behandelt.
Der Lernvorgang kann durch kurzes Abziehen und erneutes Einstecken des OBD-Killers wiederholt werden. So lassen sich weitere, später auftretende Fehlercodes im Speicher des OBD-Killers hinterlegen. Dabei müssen die betreffenden Fehlercodes aktiv und die Motorkontrollleuchte eingeschaltet sein.
4. Bedeutung der LED-Anzeigen
Gelbe LEDs: Das Blinken signalisiert die aktive Kommunikation mit dem Motorsteuergerät.
Rote LED leuchtet kurz auf: Ein erwarteter Fehlercode wurde gelöscht.
Rote LED blinkt fortlaufend: Das Motorsteuergerät verweigert das Löschen im aktuellen Betriebszustand. Der OBD-Killer wiederholt den Löschvorgang automatisch, bis das Motorsteuergerät das erfolgreiche Löschen bestätigt.
In einigen wenigen Fällen verweigert das Motorsteuergerät das Löschen dauerhaft. Dann handelt es sich entweder um einen permanenten Fehler oder das Motorsteuergerät des Fahrzeugs unterstützt das Löschen von Fehlercodes bei laufendem Motor nicht.
Grüne LED nach dem Abstellen des Motors: Die grüne LED blinkt alle fünf Sekunden. Der OBD-Killer überprüft dabei, ob der Motor erneut gestartet wurde.
5. Einbauposition und Verlängerungskabel
Die OBD-Diagnosebuchse kann je nach Fahrzeug an unterschiedlichen Stellen montiert sein. An einigen Fahrzeugen ist es sinnvoll, unser extrem flaches Verlängerungskabel zu verwenden, wenn der OBD-Killer andernfalls sichtbar hervorsteht oder die Abdeckung nicht geschlossen werden kann.
A: Audi, Bentley, Bugatti, Cupra, Jaguar, Lamborghini, Porsche, SEAT, Skoda, Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge
B: Abarth, Alfa Romeo, Citroën, Dacia, DS Automobiles, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Infiniti, Kia, Lancia, Land Rover, Mazda, Nissan, Opel, Peugeot, Renault, Subaru, Suzuki, Toyota
C: Acura, BMW, Buick, Cadillac, Chevrolet, Chrysler, Dodge, GMC, Jaguar, Jeep, Lexus, Lincoln, MINI, RAM, Rolls-Royce, Subaru
D: Aston Martin, Citroën, Ferrari, Honda, Lotus, Maserati, McLaren, Mitsubishi, Toyota
E: Ferrari, Lamborghini, Lada, Maserati, McLaren, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, SEAT, Volkswagen
F: Dacia, Jaguar, Land Rover, Renault
G: BMW, Isuzu, Iveco, Lada, MAN, Maybach, Mercedes-Benz, Smart, Volvo
H: Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroën, Ford, Kia, Lexus, Mercedes-Benz, MINI, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Saab, Skoda, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo
I: Alpine, Genesis, Lada, MG, OMODA, Opel, Peugeot, Renault, SEAT
J: Chery, GWM, Hongqi, Jetour, Opel, Renault
Hinweis: Die angegebenen Positionen dienen als Orientierung. Je nach Fahrzeugmodell, Baujahr und Ausstattung kann sich die Position der OBD-Diagnosebuchse unterscheiden.
Fahrzeugwechsel
Bei einem Fahrzeugwechsel erkennt der OBD-Killer die neue Fahrgestellnummer und setzt alle Lernwerte zurück. Das Gerät entspricht anschließend wieder dem Auslieferungszustand und kann am neuen Fahrzeug erneut angelernt werden.
Hinweis: Eine ausführliche Installationsanleitung liegt dem OBD-Killer bei. Die Angaben auf dieser Seite entsprechen den wesentlichen Installationshinweisen der aktuellen Anleitung.
Hilfe & Fehlerbehebung
Wenn der OBD-Killer nicht wie erwartet arbeitet, finden Sie hier die häufigsten Ursachen, Prüfungen und Lösungen.
Schnellcheck – diese vier Punkte lösen die meisten Fälle:
- Fahrzeugkompatibilität prüfen: Modelljahr und Belegung von Pin 6 und Pin 14
- Erstinstallation mit aktiven Fehlercodes und eingeschalteter Motorkontrollleuchte wiederholen
- Bordspannung während der Fahrt prüfen: mindestens 13,3 Volt
- LED-Verhalten des OBD-Killers kontrollieren
OBD-Killer löscht nicht – ist mein Fahrzeug kompatibel?
Der OBD-Killer kann grundsätzlich in Fahrzeugen ab Modelljahr 2008 eingesetzt werden. Frühere Fahrzeuge können ebenfalls unterstützt werden, wenn am OBD-Diagnoseanschluss Pin 6 und Pin 14 belegt sind.
Einige Motorsteuergeräte unterstützen das Löschen von Fehlercodes bei laufendem Motor nicht. In diesem Fall ist der OBD-Killer für dieses Fahrzeug nicht geeignet.
Wie wiederhole ich die Erstinstallation korrekt?
Stellen Sie sicher, dass alle erwarteten Fehlercodes aktiv sind und die Motorkontrollleuchte eingeschaltet ist. Starten Sie den Motor, stecken Sie den OBD-Killer in die Diagnosebuchse und fahren Sie das Fahrzeug, bis der Motor Betriebstemperatur erreicht hat beziehungsweise einige Kilometer im normalen Fahrbetrieb zurückgelegt wurden.
Treten nach einer erfolgreichen Löschung später weitere Fehlercodes auf, können Sie den Lernvorgang wiederholen:
- OBD-Killer abziehen
- etwa 10 Sekunden warten
- OBD-Killer wieder einstecken
- mit aktivem Fehlercode und eingeschalteter Motorkontrollleuchte weiterfahren
Der OBD-Killer speichert die aktuell vorhandenen Fehlercodes als erwartete Fehler. Dieser Vorgang kann wiederholt werden, wenn weitere Fehlercodes zeitversetzt auftreten.
Der OBD-Killer wird nicht aktiv – warum sind 13,3 Volt wichtig?
Der OBD-Killer wird erst aktiv, wenn die Bordspannung während der Fahrt mindestens 13,3 Volt erreicht. Bei Fahrzeugen mit intelligentem Energiemanagement kann dieser Wert erst nach kurzer Fahrt erreicht werden.
Prüfen Sie die Spannung möglichst direkt an der Fahrzeugbatterie. Bleibt die Bordspannung unter 13,3 Volt, kann die Aktivierung des OBD-Killers ausbleiben.
- Fahren Sie einige Kilometer im normalen Fahrbetrieb.
- Prüfen Sie den Ladezustand der Fahrzeugbatterie.
- Kontrollieren Sie, ob die Lichtmaschine beziehungsweise das Lademanagement die erforderliche Spannung erreicht.
Was bedeuten die gelben, roten und grünen LEDs?
Gelbe LEDs: Das drehzahlabhängige Blinken zeigt die Kommunikation mit dem Motorsteuergerät an.
Rote LED leuchtet kurz auf: Ein erwarteter Fehlercode wurde gelöscht.
Rote LED blinkt fortlaufend: Das Motorsteuergerät verweigert das Löschen im aktuellen Betriebszustand. Der OBD-Killer wiederholt den Löschvorgang automatisch.
Grüne LED nach dem Abstellen des Motors: Die grüne LED blinkt alle fünf Sekunden. Der OBD-Killer prüft dabei, ob der Motor erneut gestartet wurde.
Warum erscheint eine Warnmeldung nach erfolgreicher Löschung erneut?
Bei technischen Änderungen oder mehreren vorhandenen Fehlerursachen können unterschiedliche Fehlercodes zeitversetzt auftreten. Deshalb kann eine Warnmeldung zunächst verschwinden und später erneut erscheinen.
Wiederholen Sie in diesem Fall die Erstinstallation, damit der OBD-Killer den zusätzlich auftretenden Fehlercode ebenfalls als erwarteten Fehler speichert.
Warum wird ein Fehlercode dauerhaft nicht gelöscht?
Wird das Löschen dauerhaft verweigert, kann es sich um einen permanenten Fehler handeln. Alternativ unterstützt das Motorsteuergerät des Fahrzeugs das Löschen von Fehlercodes bei laufendem Motor nicht.
Ein permanent gespeicherter Fehler lässt sich in der Regel erst zurücksetzen, wenn die zugrunde liegende Ursache behoben und die erforderlichen Fahrzyklen abgeschlossen wurden.
Welche Angaben benötigt der Support?
Damit wir den Fall möglichst schnell einschätzen können, senden Sie bitte:
- Fahrzeughersteller, Modell und Baujahr
- Motorisierung und Kraftstoffart
- die aktuell gespeicherten Fehlercodes, zum Beispiel P0401 oder P0420
- das Verhalten der gelben, roten und grünen LEDs
- die während der Fahrt gemessene Bordspannung
- eine kurze Beschreibung, wann die Warnmeldung auftritt
Typische Einsatzfälle nach technischen Änderungen am Abgassystem
Nach technischen Änderungen am Abgassystem – zum Beispiel durch OPF-/GPF-Änderungen, Downpipe-Umbauten, Katalysator-Ersatz oder Sportauspuffanlagen – können sporadische Fehlermeldungen im Motorsteuergerät auftreten.
Typische Fehlercodes sind unter anderem P0420 und P0430 für den Katalysatorwirkungsgrad, AGR-bezogene Fehler oder abgasrelevante Herstellercodes. Diese Fehler können zeitversetzt oder nur unter bestimmten Fahrbedingungen auftreten.
Der OBD-Killer lernt die bei der Installation vorhandenen Fehlercodes und erkennt diese anschließend als erwartete Fehler. Nicht erwartete Fehler bleiben weiterhin im Fehlerspeicher erhalten.
Wichtig: Der OBD-Killer ersetzt keine technische Diagnose oder Reparatur und greift nicht in die Motorsteuerung ein. Er ist für wiederkehrende, abgasrelevante Fehlercodes vorgesehen, deren Ursache bekannt und bewusst akzeptiert ist.
Kundenrezensionen
- jos k., 27.01.2026It worked for my X5 e70 50i xdrive.
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