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Funktion
"OBD" steht für "On-Board-Diagnose", der genormten Diagnoseschnittstelle von Kraftfahrzeugen. Der OBD-Killer ist ein kompaktes Elektronikmodul, welches genau an dieser Diagnoseschnittstelle einfach aufgesteckt wird. Dort überwacht er in Echtzeit den Fehlerspeicher des Motorsteuergerätes auf mögliche Einträge. Wird ein anstehender Fehler im Speicher erkannt, blockiert der OBD-Killer diesen noch bevor der Fahrer eine Meldung im Cockpit sieht. Erwartete, sporadisch auftretende Fehlercodes können dabei isoliert werden. Tritt ein nicht erwarteteter Fehler auf, stoppt der Löschvorgang. Somit bleibt die Funktionalität des Fehlerspeichers erhalten.
Fehlercodes
Der OKS.ALL ist selbstlernend und kann generell alle abgasrelevanten Fehlercodes blockieren. Bei der Installation lernt der OBD-Killer die eingetragenen Codes als erwartete Fehler. Dieser Vorgang kann beliebig oft wiederholt werden, um weitere Fehlercodes hinzuzufügen. Es werden auch die herstellerspezifischen Codes gelöscht, die nicht der OBD-Norm entsprechen. Sobald ein Fehler ansteht, der nicht erwartet wurde, greift der OBD-Killer nicht mehr ein. Somit bleibt die volle Funktionalität von Fehlerspeicher und Motorkontrollleuchte für alle anderen Fehlermeldungen erhalten.
Anwendung
Den OBD-Killer können Sie an Fahrzeugen ab Modelljahr 2008 einsetzen, die der europäischen EOBD-Norm entsprechen oder diese entsprechend umsetzen. Es gibt auch Fahrzeuge, die bereits in den Jahren davor den notwendigen Standard unterstützen. Diese Fahrzeuge erkennen Sie daran, dass am Diagnoseanschluss Pin 6 und Pin 14 belegt sind. Es spielt keine Rolle, ob der Motor mit Diesel, Benzin, Erdgas oder Autogas betrieben wird. Einige Motorsteuergeräte unterstützen nicht das Löschen von Fehlercodes im Fahrbetrieb mit dem OBD-Protokoll. Für diese Fahrzeuge ist der OBD-Killer dann nicht geeignet. Bitte überprüfen Sie das vor Ihrer Bestellung.
Montage
Der OBD-Killer wird einfach in die OBD-Buchse des Fahrzeuges eingesteckt.
Fahrzeugwechsel
Bei Fahrzeugwechsel können Sie den OBD-Killer für Fahrzeuge ab Baujahr 2008 problemlos weiterverwenden. Erkennt der OBD-Killer nach der Installation eine neue Fahrgestellnummer, werden alle Lernwerte zurückgesetzt. Der OBD-Killer ist dann quasi fabrikneu.
Installationsanleitung
Der OBD-Diagnoseanschluss befindet sich im Umkreis von einem Meter um das Lenkrad. Anhand der umseitigen Auflistung finden Sie die möglichen Positionen der Diagnosebuchse ihres Fahrzeugherstellers. Zum Einbau stecken Sie einfach den OBD-Killer in die Diagnosebuchse.
Wichtig: bei erstmaliger Installation müssen die erwarteten Fehlercodes aktiv und die Motorkontrollleuchte an sein.
Das Gerät startet innerhalb von 60 Sekunden ab Motorstart bzw. nach dem Anfahren. Die gelben LEDs blinken in Abhängigkeit der Motordrehzahl und signalisieren die Kommunikation mit dem Motorsteuergerät. An einigen Fahrzeugen ist es sinnvoll unser extrem flaches Verlängerungskabel zu verwenden.
Bei erstmaligem Motorstart speichert der OBD-Killer alle aktuell eingetragenen Fehlercodes in seinem internen Speicher ab. Dieser Vorgang kann durch kurzes Ab- und Anstecken des OBD-Killers wiederholt werden, um weitere Fehlercodes im Speicher des OBD-Killers zu hinterlegen.
Leuchtet die rote LED kurz auf, wurde ein erwarteter Fehlercode gelöscht. Blinkt die rote LED fortlaufend, wird das Löschen vom Motorsteuergerät im aktuellen Betriebszustand verweigert. Das Löschen wird solange wiederholt, bis das Motorsteuergerät das erfolgreiche Löschen bestätigt. In einigen wenigen Fällen verweigert das Motorsteuergerät das Löschen konstant. Dann handelt es sich entweder um einen permanenten Fehler oder das Motorsteuergerät des Fahrzeuges unterstützt nicht das Löschen bei laufendem Motor.
Nach dem Abstellen des Motors, blinkt die grüne LED alle 5 Sekunden und der OBD-Killer überprüft, ob der Motor erneut gestartet wurde.

A: Audi, Jaguar
B: Alfa Romeo, Citroen, Dacia, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Infiniti, Kia, Lancia, Land Rover, Mazda, Nissan, Opel, Peugeot, Seat, Skoda, Toyota
C: Chevrolet, Jaguar, Subaru
D: Citroen, Honda, Mitsubishi, Toyota
E: Lada, Opel, Peugeot, Renault, Seat, VW
F: Dacia, Renault
G: BMW, Lada
H: Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Kia, Mercedes, Mini, Renault, Seat, Skoda, Subaru, Suzuki, VW, Volvo
I: Lada, Opel, Peugeot, Renault, Seat
J: Opel, Renault
Fahrzeugwechsel
Bei einem Fahrzeugwechsel erkennt der OBD-Killer die neue Fahrgestellnummer und setzt alle Lernwerte zurück. Das Gerät entspricht dann dem Auslieferungszustand.
Fehlerbehebung & häufige Probleme
Wenn der OBD-Killer nicht wie erwartet arbeitet, findest du hier die häufigsten Ursachen und Lösungen.
Schnellcheck (löst die meisten Fälle):
- Kompatibilität (Baujahr / OBD-Pins 6 & 14)
- Installation korrekt wiederholen (neue Fehlercodes dazulernen)
- Bordspannung (mind. 13,2 V während der Fahrt)
- LED-Verhalten (gelb/rot) prüfen
OBD-Killer löscht nicht – ist mein Fahrzeug kompatibel?
Der OBD-Killer kann in Fahrzeugen ab Modelljahr 2008 eingesetzt werden. Frühere Fahrzeuge können ebenfalls funktionieren, wenn am Diagnoseanschluss Pin 6 und Pin 14 belegt sind.
Hinweis: Einige Motorsteuergeräte unterstützen das Löschen von Fehlercodes im Fahrbetrieb nicht. In diesem Fall ist das Produkt für dieses Fahrzeug nicht geeignet.
Warnmeldung kommt wieder – warum muss ich die Installation mehrfach machen?
Bei Fahrzeugen mit technischen Änderungen können häufig mehrere unterschiedliche Fehlercodes im Steuergerät gespeichert sein. Diese Fehler treten teilweise zeitversetzt auf. Deshalb können Warnmeldungen nach dem Löschen zuerst verschwinden und später erneut erscheinen.
In solchen Fällen ist es notwendig, den OBD-Killer mehrfach zu verwenden:
- OBD-Killer abziehen
- ca. 10 Sekunden warten
- OBD-Killer wieder einstecken
- Wiederholen, bis keine neuen Fehler mehr angezeigt werden
Der OBD-Killer verarbeitet die Fehlercodes schrittweise und speichert diese dauerhaft im internen Speicher, sodass sie langfristig nicht erneut auftreten sollten.
Der OBD-Killer scheint nicht aktiv zu werden – was hat es mit 13,2 V auf sich?
Der OBD-Killer aktiviert sich erst, wenn die Bordspannung während der Fahrt mindestens 13,2 Volt erreicht. Miss die Spannung idealerweise direkt an der Fahrzeugbatterie.
- Kurzstrecke / schwache Batterie / Lichtmaschine: Spannung bleibt ggf. zu niedrig.
- Teste nach ein paar Minuten Fahrt erneut (wenn die Lichtmaschine lädt).
Was bedeuten die LEDs (gelb/rot)?
Gelbe LEDs: Blinken drehzahlabhängig – das zeigt die Kommunikation mit dem Motorsteuergerät.
Rote LED kurz: Ein Löschversuch wurde ausgeführt.
Rote LED dauerhaft (blinkend/leuchtend): Das Löschen von Fehlercodes ist bei diesem Fahrzeug während der Fahrt nicht möglich.
Welche Infos soll ich euch schicken, wenn ich Support brauche?
Damit wir schnell helfen können, sende bitte:
- Fahrzeugmodell + Baujahr
- Motorisierung
- Welche Fehlercodes anstehen (z. B. P0401 / P0420 etc.)
- LED-Verhalten (gelb/rot) + ob während der Fahrt mind. 13,2 V anliegen
Motorkontrollleuchte nach Umbauten wie OPF-Delete, Downpipe oder Sportauspuff?
Nach technischen Änderungen am Abgassystem – z. B. durch OPF/GPF-Delete, Downpipe-Umbauten, Katalysator-Ersatz oder Sportauspuffanlagen – kommt es häufig zu sporadischen Fehlermeldungen im Motorsteuergerät.
Typische Fehlercodes sind unter anderem P0420 (Wirkungsgrad Katalysator), P0430, AGR-bezogene Fehler oder abgasrelevante Herstellercodes. Diese Fehler treten oft nicht dauerhaft, sondern zeitversetzt oder nur unter bestimmten Fahrbedingungen auf.
Der OBD-Killer ist für genau solche sporadischen, abgasrelevanten Fehler konzipiert. Er lernt die vorhandenen Fehlercodes bei der Installation und überwacht das Motorsteuergerät anschließend automatisch während der Fahrt.
Wichtig: Der OBD-Killer ersetzt keine Reparatur und greift nicht in die Motorsteuerung ein. Er eignet sich ausschließlich für Fahrzeuge, bei denen technische Änderungen oder Alterungsprozesse zu wiederkehrenden, sporadischen Fehlermeldungen führen.
Kundenrezensionen
- jos k., 27.01.2026It worked for my X5 e70 50i xdrive.
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