06.Nov.2026 - P0407 Fehlercode: AGR-Sensor B – Signal zu niedrig

Quick-Facts für Tuner & Werkstätten

  • P0407: AGR-/EGR-Sensor B – Signal zu niedrig (EGR Sensor B Circuit Low).
  • Häufiger Ausgangspunkt: Sensor, 5-V-Referenz (falls vorhanden), Signalleitung, Masse oder Steckkontakt.
  • Nach EGR-Delete: Elektrische Änderung am überwachten Sensorzweig gesondert prüfen.
  • OBD-Killer: nur für technisch eingeordnete, wiederkehrende Codes; aktiver P0407 muss bei laufendem Motor per geeignetem Scanner löschbar sein.

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Für Tuningbetriebe & Werkstätten: zwei Fälle sauber trennen

Fall A – Umbau: Nach AGR-/EGR-Änderungen kann ein überwachter Sensorzweig ein zu niedriges Signal liefern. Der Umbau muss elektrisch verstanden und überprüft sein.

Fall B – Serienfahrzeug: P0407 kann auf einen realen Defekt an Sensor, Kabelbaum oder Spannungsversorgung hinweisen. Hier hat die Reparatur Vorrang.

Der OBD-Killer ist kein Ersatz für diese Prüfung. Bei geklärtem wiederkehrendem Code ist die Löschbarkeit bei laufendem Motor die entscheidende Eignungsvoraussetzung.

Das P0407-Dilemma: AGR-Umbau oder echter Sensorfehler?

1. Performance-Perspektive: EGR-Delete und elektrische Rückmeldung

Wird das AGR-System verändert, kann die ECU weiterhin einen Sensor-B-Kreis überwachen. Ist dieser Kreis elektrisch unterbrochen oder unplausibel niedrig, kann P0407 entstehen. Eine mechanische Änderung allein beweist diese Ursache nicht; entscheidend sind die Messwerte.

2. Werkstatt-Perspektive: P0407 ohne Umbau

Bei einem unveränderten Fahrzeug sprechen niedrige Sensorwerte zunächst für eine Prüfung von Versorgung, Masse, Signal, Steckern und Sensor. Der Austausch des kompletten AGR-Ventils ohne Stromkreisdiagnose ist keine belastbare Lösung.

Was bedeutet der Fehlercode P0407?

P0407 bedeutet „Exhaust Gas Recirculation Sensor B Circuit Low“ – auf Deutsch: AGR-/EGR-Sensor B, Stromkreis – Signal zu niedrig. Das Motorsteuergerät erkennt ein elektrisches Sensorsignal, das unter dem erwarteten Bereich liegt. Je nach Fahrzeugarchitektur betrifft dies einen Positionssensor im AGR-Ventil, eine separate Rückmeldeeinheit oder einen als „B“ bezeichneten Sensorzweig.

Das „B“ ist keine universelle Bauteilposition. Es kann einen zweiten Sensor, einen zweiten Signalpfad oder eine herstellerspezifische Zuordnung kennzeichnen. Deshalb muss der genaue Stromlaufplan des betroffenen Fahrzeugs vor jeder Messung herangezogen werden.

P0407 ist zunächst ein Signal- beziehungsweise Stromkreisfehler, nicht automatisch der Nachweis eines verschmutzten AGR-Ventils oder eines zu geringen AGR-Durchflusses.

P0407 auf einen Blick

  • OBD-II-Code: P0407
  • Englische Bezeichnung: Exhaust Gas Recirculation Sensor B Circuit Low
  • Fehlerklasse: elektrisches Signal zu niedrig / unterer Signalbereich
  • Typische Prüfbereiche: Sensor B, Signalader, Masse, Referenzspannung, Steckverbinder, Kabelbaum
  • Abgrenzung: P0405 = Sensor A Circuit Low; P0406/P0408 = Signal zu hoch; P0404 = Regelbereich/Funktion
  • OBD-Killer: nur bei technisch geklärtem, wiederkehrendem Fehler und erfolgreicher Löschbarkeit bei laufendem Motor

Symptome und mögliche Auswirkungen

Ein P0407 kann zunächst ausschließlich als Motorkontrollleuchte auffallen. Welche weiteren Auswirkungen auftreten, hängt davon ab, ob das Steuergerät wegen des unplausiblen Signals die AGR-Regelung einschränkt oder in eine Ersatzstrategie wechselt.

  • Motorkontrollleuchte (MIL) leuchtet oder erscheint nach mehreren Fahrzyklen erneut
  • P0407 als gespeicherter, bestätigter oder zeitweise auftretender Fehlercode
  • AGR-Regelung wird eingeschränkt oder deaktiviert, sofern das Steuergerät eine Schutzstrategie nutzt
  • unter Umständen unruhiger Leerlauf, verzögerte Gasannahme oder verändertes Abgasverhalten
  • bei bestimmten Fahrzeugen reduzierte Leistung oder weitere herstellerspezifische Warnungen
  • weitere Codes wie P0403, P0404, P0405, P0406 oder P0408 können zusätzliche Hinweise liefern

Die Symptome allein beweisen weder einen Sensor- noch einen Ventildefekt. Für eine belastbare Diagnose sind Live-Daten, Freeze-Frame-Daten und elektrische Messungen entscheidend.

Warum erscheint P0407 nach dem Löschen erneut?

Wird ein elektrisch niedriges Signal weiterhin erkannt, setzt die ECU den Fehler bei erneut erfüllten Prüfbedingungen wieder. Das bloße Löschen des Fehlerspeichers behebt weder einen Kurzschluss noch eine fehlende Sensorversorgung.

Tritt P0407 nur bei Hitze, Nässe oder Erschütterung auf, kann eine gezielte Prüfung unter diesen Bedingungen erforderlich sein. Ein zeitweise unauffälliger Live-Daten-Wert schließt einen intermittierenden Leitungsfehler nicht aus.

Technischer Hintergrund: Was bedeutet „Circuit Low“?

Bei einem typischen analogen Positionssensor stellt die ECU eine Versorgung bereit und wertet eine Signalspannung aus. Der Sensor bildet die Position des AGR-Ventils als elektrisches Signal ab. Fällt dieses Signal unter eine herstellerspezifische Schwelle oder bleibt es dort unplausibel lange, kann P0407 gesetzt werden.

Ein niedriger Signalwert ist nicht automatisch gleichbedeutend mit „AGR-Ventil geschlossen“. Bei einem Kurzschluss nach Masse kann das Steuergerät eine geschlossene Stellung interpretieren, obwohl die Mechanik anders steht. Umgekehrt kann ein elektrisch intakter Sensor bei tatsächlicher Bewegung ein plausibles Signal liefern.

Bei digitalen Sensoren, Mehrfachsensoren und integrierten Stellgliedmodulen unterscheiden sich Pinbelegung, Signalform und Messverfahren erheblich. Pauschale Widerstands- oder Spannungsgrenzen sind deshalb unseriös.

P0407, P0405, P0406, P0408 und P0404 unterscheiden

  • P0405: AGR-Sensor A – Stromkreis Signal zu niedrig.
  • P0406: AGR-Sensor A – Stromkreis Signal zu hoch.
  • P0407: AGR-Sensor B – Stromkreis Signal zu niedrig.
  • P0408: AGR-Sensor B – Stromkreis Signal zu hoch.
  • P0404: AGR-Regelung/Positionsregelung – Bereichs- oder Funktionsabweichung.
  • P0403: AGR-Steuerkreis – elektrische Fehlfunktion.

Diese Codes können zusammen auftreten, müssen aber nicht dieselbe Ursache haben. Insbesondere ist „Sensor B“ nicht bei jedem Hersteller ein eigenständiges, von außen austauschbares Bauteil.

Häufige Ursachen für P0407

Ein dauerhaft niedriges Signal kann durch einen Defekt im Sensor selbst oder durch den zugehörigen Stromkreis entstehen. Besonders wichtig ist die Trennung zwischen elektrisch niedrigem Sensorsignal und tatsächlich geschlossener Ventilstellung: Beides ist nicht dasselbe.

1. Signalleitung gegen Masse kurzgeschlossen

Ein Kurzschluss oder eine beschädigte Isolierung kann die Sensorspannung nach unten ziehen. Bewegungen des Kabelbaums oder Vibrationen können einen intermittierenden Fehler verursachen.

2. Unterbrochene oder fehlende Referenzversorgung

Viele Positionssensoren arbeiten mit einer geregelten Versorgung, häufig 5 Volt. Fehlt diese, kann das Rückmeldesignal niedrig bleiben. Der Sollwert muss anhand des Herstellerplans geprüft werden.

3. Sensor B intern beschädigt

Verschleiß, Feuchtigkeit oder ein interner elektrischer Defekt können zu einem dauerhaft zu niedrigen oder aussetzenden Signal führen. Die genaue Bauform variiert je nach Motor.

4. Korrodierter oder loser Steckverbinder

Übergangswiderstände, verbogene Pins, Feuchtigkeit und schlechte Verriegelung können Versorgung, Masse oder Signal beeinträchtigen.

5. Masse- oder Leitungsproblem

Eine gestörte Sensormasse oder eine Unterbrechung im Kabelbaum kann je nach Schaltung ebenfalls unplausible niedrige Messwerte verursachen. Masse darf nicht pauschal mit Karosseriemasse gleichgesetzt werden.

6. Steuergerät oder herstellerspezifische Überwachung

Erst nach Prüfung von Sensor, Versorgung und Leitungen kommen ein Eingangsstufenproblem der ECU oder eine fahrzeugspezifische Kalibrierungs-/Diagnosestrategie in Betracht.

P0407 systematisch diagnostizieren

Die Diagnose beginnt mit der Fehlerumgebung und endet erst nach einem plausiblen Funktionsnachweis. Folgende Reihenfolge verhindert unnötigen Teiletausch:

  1. Gesamten Fehlerspeicher auslesen: bestätigte, sporadische und ausstehende Codes sowie Freeze-Frame-Daten dokumentieren.
  2. Fahrzeugzuordnung klären: Sensor B im herstellerspezifischen Schaltplan identifizieren und Steckkontakte zuordnen.
  3. Sichtprüfung durchführen: Kabelscheuerstellen, Hitzeeinwirkung, Feuchtigkeit, Öl und beschädigte Pins suchen.
  4. Live-Daten prüfen: Sensor-B-Wert und – sofern verfügbar – Soll-/Istposition mit plausiblen Betriebszuständen vergleichen.
  5. Versorgung und Masse prüfen: am korrekten Stecker mit geeignetem Messgerät und Herstellerwerten messen.
  6. Signalleitung prüfen: Kurzschluss nach Masse, Leitungsunterbrechung und Kontaktprobleme untersuchen.
  7. Stellgliedtest durchführen: nur wenn das Fahrzeug ihn unterstützt; Signalverlauf während einer definierten AGR-Ansteuerung beobachten.
  8. Reparatur verifizieren: Fehler löschen, relevante Betriebsbedingungen wiederherstellen und erneut auslesen.

Bei der elektrischen Prüfung dürfen Prüfspitzen und Messverfahren keine Pins aufweiten oder Steuergeräteingänge beschädigen. Die Herstelleranleitung ist maßgeblich.

Praxisbeispiel: Niedriges Sensorsignal richtig einordnen

Ein Fahrzeug meldet P0407 und zeigt für Sensor B einen auffällig niedrigen Live-Daten-Wert. Der erste Verdacht fällt auf das AGR-Ventil. Die Werkstatt prüft jedoch zunächst die Referenzversorgung und stellt fest, dass diese am Sensoranschluss fehlt.

Jetzt ist der Austausch des Ventils noch nicht begründet. Zunächst muss geklärt werden, ob die Versorgung durch eine Leitungsunterbrechung, einen Kurzschluss in einem gemeinsam versorgten Sensorzweig oder einen anderen Fehler zusammenbricht. Erst wenn Versorgung, Masse und Signalpfad nachweislich in Ordnung sind, wird der Sensor selbst zum Hauptverdächtigen.

Dieses Beispiel beschreibt einen möglichen Diagnoseweg, keinen Nachweis für eine bestimmte Fahrzeugbaureihe.

Welche Kosten können bei P0407 entstehen?

Die Kosten hängen vor allem davon ab, ob lediglich ein Kontaktproblem vorliegt, ein Kabelbaum instandgesetzt werden muss oder ein Sensor nur zusammen mit dem kompletten AGR-Ventil erhältlich ist. Hinzu kommen Diagnosezeit und eventuell erforderliche Anpassungs- oder Anlernvorgänge nach Herstellervorgabe.

Ein pauschaler Preis wäre ohne Fahrzeug- und Motorangaben nicht seriös. Ein systematischer Stromkreischeck ist häufig wirtschaftlicher als ein vorschneller Austausch mehrerer Komponenten.

P0407 nach AGR-/EGR-Delete oder Tuning

Nach einer AGR-Änderung oder einem EGR-Delete kann P0407 auftreten, wenn ein weiterhin überwachter Sensorzweig elektrisch verändert, abgesteckt oder nicht mehr plausibel versorgt wird. Anders als bei einem reinen Durchflusscode ist bei P0407 zunächst ein elektrisch zu niedriges Sensorsignal zu prüfen.

Für Tuningbetriebe ist die Unterscheidung entscheidend: Eine mechanische Änderung am Gasweg und eine elektrische Änderung am Sensor-/Aktuatoranschluss haben unterschiedliche Auswirkungen. Ein P0407 nach einem Umbau ist deshalb nicht automatisch ein harmloser Folgecode. Erst der Stromlaufplan und die Messung zeigen, ob ein Defekt oder ein technisch bekannter Umbauzustand vorliegt.

Eine Unterdrückung der Fehleranzeige beseitigt weder einen elektrischen Kurzschluss noch eine fehlerhafte AGR-Funktion.

Wann kommt der OBD-Killer bei P0407 infrage?

Der OBD-Killer ist kein Ersatz für einen defekten AGR-Sensor, einen beschädigten Kabelbaum oder eine fehlende Spannungsversorgung. Reale elektrische Fehler müssen fachgerecht behoben werden.

Er kann erst dann eine Option sein, wenn P0407 technisch geprüft und als bekannter, wiederkehrender Diagnoseeintrag eingeordnet wurde, etwa bei einem vollständig verstandenen Umbauzustand. Das Gerät verändert keine ECU-Kennfelder und ist kein Remapping.

Unverzichtbare Funktionsvoraussetzung

Der aktive P0407 muss sich bei laufendem Motor mit einem geeigneten Diagnosegerät löschen lassen. Verweigert die ECU den Löschvorgang bei laufendem Motor, ist der OBD-Killer für diesen konkreten Fehler nicht geeignet. Eine generelle Fahrzeug- oder Fehlercodegarantie lässt sich daraus nicht ableiten.

Bei der Einrichtung werden die vorgesehenen vorhandenen Fehlercodes angelernt. Neue, nicht angelernte Fehler bleiben sichtbar. Der OBD-Killer repariert keine Bauteile und stellt keine AGR-Regelfunktion wieder her.

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Welche Fahrzeuge sind von P0407 betroffen?

P0407 ist ein herstellerübergreifender OBD-II-Fehlercode. Die genaue Auslegung von „Sensor B“, die Überwachungsschwellen und die Reparaturmethode unterscheiden sich jedoch je nach Motorsteuerung.

Deshalb sind pauschale Aussagen wie „bei Marke X immer das AGR-Ventil ersetzen“ nicht belastbar. Für eine fahrzeugspezifische Bewertung werden Hersteller, Modell, Baujahr, Motorcode, ECU und möglichst die vollständigen Zusatzinformationen des Diagnosegeräts benötigt.

Werkstatt-Workflow für wiederkehrenden P0407

  1. 1. Fehlerbild dokumentieren: DTC-Status, Freeze-Frame und Kundenbeanstandung festhalten.
  2. 2. Elektrik absichern: Sensor-B-Zuordnung, Versorgung, Masse und Signalleitung nach Herstellervorgabe prüfen.
  3. 3. Mechanik einordnen: AGR-Stellfunktion und Plausibilität der Positionsrückmeldung bewerten.
  4. 4. Umbauten erfassen: elektrische und mechanische Änderungen getrennt dokumentieren.
  5. 5. Löschtest durchführen: aktiven P0407 mit geeignetem Scanner bei laufendem Motor löschen.
  6. 6. Ergebnis bewerten: bei nicht löschbarem oder ungeklärtem Fehler keine OBD-Killer-Eignung behaupten.
  7. 7. Kundeninformation: Unterschied zwischen Fehlercodebehandlung und technischer Reparatur erklären.

Diese Reihenfolge hilft Tuningbetrieben und freien Werkstätten, Reklamationen durch falsche Teile- oder Produkterwartungen zu vermeiden.

Video: P0407 und OBD-Killer

Das deutsche P0407-Video zeigt die praktische Anwendung des OBD-Killers. Die Vorführung ersetzt keine Diagnose von AGR-Sensor B, Verkabelung, Spannungsversorgung und Masse.

Häufige Fragen zu P0407

Was bedeutet P0407?

P0407 bezeichnet ein zu niedriges Signal im Stromkreis des AGR-/EGR-Sensors B.

Ist bei P0407 immer das AGR-Ventil defekt?

Nein. Auch Referenzversorgung, Signalleitung, Masse, Steckkontakte und Kabelbaum können den Fehler auslösen.

Was bedeutet Sensor B?

Sensor B ist eine herstellerspezifische Zuordnung. Sie bezeichnet nicht bei jedem Fahrzeug einen separat austauschbaren Sensor.

Was ist der Unterschied zwischen P0405 und P0407?

P0405 betrifft ein zu niedriges Signal von Sensor A, P0407 das entsprechende Signal von Sensor B.

Kann ein Kurzschluss P0407 verursachen?

Ja. Ein Kurzschluss der Signalleitung nach Masse ist eine mögliche Ursache für einen zu niedrigen Signalwert.

Kann ein loser Stecker P0407 auslösen?

Ja. Korrosion, lose Kontakte oder beschädigte Pins können Versorgung und Rückmeldung stören.

Hilft eine AGR-Reinigung bei P0407?

Nicht automatisch. P0407 ist zunächst ein elektrischer Signalfehler; eine Reinigung behebt keinen Leitungs- oder Sensordefekt.

Warum kommt P0407 nach dem Löschen zurück?

Wenn das niedrige Sensorsignal weiter besteht und die Überwachungsbedingungen erneut erfüllt sind, wird der Code wieder gesetzt.

Kann P0407 nach einem EGR-Delete auftreten?

Ja, wenn die Änderung einen überwachten Sensorzweig elektrisch beeinflusst. Die Ursache muss dennoch gemessen werden.

Kann der OBD-Killer einen defekten Sensor reparieren?

Nein. Der OBD-Killer repariert keine elektrischen oder mechanischen Bauteile.

Wann kann der OBD-Killer bei P0407 infrage kommen?

Nur nach technischer Einordnung als bekannter wiederkehrender Fehler und wenn sich der aktive P0407 bei laufendem Motor mit einem geeigneten Scanner löschen lässt.

Was sollte eine Werkstatt zuerst prüfen?

Den vollständigen Fehlerspeicher, die Zuordnung von Sensor B sowie Versorgung, Masse, Signal und Steckverbindungen nach Herstellerplan.

Fazit: P0407 zuerst elektrisch prüfen

P0407 ist ein elektrischer Signalfehler des AGR-/EGR-Sensors B. Ein niedriges Signal kann durch Sensor, Versorgung, Signalleitung, Masse oder Steckverbindungen verursacht werden. Ohne Stromlaufplan und Messung ist ein Ventiltausch auf Verdacht keine saubere Diagnose.

Der OBD-Killer kommt erst nach technischer Klärung eines bekannten wiederkehrenden Fehlers infrage. Voraussetzung bleibt, dass sich der aktive P0407 bei laufendem Motor mit einem geeigneten Diagnosegerät löschen lässt.

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